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St. Marienkirche

Auf 1000 jährigem Standort wurde 1780 die St. Marienkirche, einem barockem Putzbau, neu erbaut. Sein Marienaltar stammt aus der Hildesheimer Schnitzkunst von 1480. Die Geschichte von Wippra und den umliegenden Orten ist in der Rammelburger Chronik“ von Amtsgerichtsrat Dr. Herrmann Schotte (1862-1946) nachzulesen. Zu erwerben im Evangelischen Pfarramt, Fleckstr. 7, 06526 Sangerhausen OT Wippra (Tel. 034775 20348).

St. Marienkirche


Wippraer Brauerei

Seit 1480 wird in Wippra Bier gebraut, und diese über 500 jährige Brautradition lebt in der Museums- und Traditionsbrauerei fort.

www.wippraer-bier.de


Heimatmuseum

Seit 1983 existiert das Heimatmuseum Wippra. Es befindet sich seitdem in einem Wohnhaus, das um 1700 gebaut und bis 1980 bewohnt wurde. Über viele Jahrzehnte diente das Haus Generationen von Handwerksfamilien als Unterkunft. Es gilt als letztes original erhaltenes Wohngebäude Wippras. Im Zeitraum von über 300 Jahren wurden kaum bauliche Veränderungen vorgenommen – sowohl innen wie außen. Im heutigen Museum liegt der Schwerpunkt der dort ausgestellten Exponate fast ausschließlich in der Zeitgeschichte des Ortes Wippra. Dabei ist es gleich, ob es sich um Möbel aus einem Haus des 18. Jahrhunderts handelt oder um Kleidung, Hausgeräte, Werkzeuge, Bilder, Dokumente und andere Ausstellungsstücke.

Information:
Tel.: 034775/ 20098


Wipperliese

Eisenbahnanschluss seit 1920
von Wippra nach Klostermansfeld in die weite Welt! Oder umgekehrt!

www.wipperliese.de


Unsere liebe Wipperbahn

Laßt uns alle glücklich preisen,
denn wenn wir mal woll’n verreisen,
steigen wir in Wippra ein,
werden im nu am Ziele sein!

Früher war das sehr beschwerlich,
ja, mitunter recht gefährlich,
denn man mußte oh’n verschnaufen,
bis nach Klostermansfeld laufen!

Unsere Wippertalzugbahne,
hat auch viele Halt’ stationen,
Friesdorf und dann Rammelburg,
dann geht’s durch den Tunnel durch!

Alles ist im schönsten Lote,
Biesen- und auch Vatterode,
und es ist schon sehr viel Wert,
daß mer nich’ in Teich nein fährt!

Weiter geht’s auf breiter Strecke,manchmal geht’s auch um die Ecke,bis in Mansfeld dann im nu,da steigen immer viele zu!

Klostermansfeld ruft es drauß’,
und jetzt müssen alle raus,
nehmt die Koffer in die Hände,
denn die Fahrt ist jetzt zu Ende!

Doch zu unser’m großen Glücke,
geht’s gleich wieder flott zurücke,
und in Wippra wird’s uns klar,
daß die Bahn die Wipperliese war!

Darum laßt uns glücklich preisen,
wenn wir woll’n könn’n wir verreisen,
und drum stimmt nun alle an,
hoch lebe uns’re Wipperbahn!

Bruno Liebing
1905-1969


Wippertalsperre

Die Wippertalsperre, 7 km von Wippra entfernt, wurde von Februar 1951 bis 1952 erbaut. Sie sicherte 40 Jahre lang die konstante Versorgung des damaligen Mansfeld- Kombinates (Verhüttung von Erzen) mit Brauchwasser. Heute dient sie dem Hochwasserschutz, der mit der geplanten Errichtung eines „grünen Hochwasser- Rückhaltebeckens“ am westlichen Ortsrand verstärkt werden soll. Seit der Errichtung ist die Talsperre auch ein Anziehungspunkt für Wanderer und auf dem neu geschaffenen Rundweg von 7 km Länge um den Stausee kann der Naturfreund zu jeder Jahreszeit die herrliche Natur genießen. Für technisch Interessierte ist eine Innenbesichtigung nach Voranmeldung möglich.

Tel.: 034651/ 3820
und
http://www.talsperren-lsa.de/


Grundschule Wippra

Die erste für Wippra bezeugte Schule stammt vom Jahr 1570 – die sogenannte Knabenschule. Ab Mitte des 17. Jahrhunderts begann man, auch die Mädchen in den Wintermonaten zu unterrichten. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde die ganzjährige Schulpflicht für Jungen und Mädchen eingeführt, was den Bau einer größeren Schule in der Bottchenbachstraße möglich machte. Bis zum Bau einer nächstgrößeren Schule („Angerschule“) im Jahre 1924 und darüber hinaus wurde die „Bottchenbachschule“ genutzt.

Die „Angerschule“ reichte in den 50-er Jahren auch nicht mehr aus und so wurde viele Jahre an mehreren Standorten – „Bottchenbachschule“, „Angerschule“ und ehemalige landwirtschaftliche Berufsschule „Winterschule“ – Unterricht erteilt.

Mit dem Bau „Bornholzschule“ konnten ab 01. September 1984 über 250 Schüler nun endlich an einem Schulstandort unterrichtet werden.

(aus „Wippra im 20. Jahrhundert“ von Fritz Oppermann, Schuldirektor i. R., zu erwerben im Ortschaftsbüro Wippra, Anger 3, 034775/20098)


Kindergarten – Kindertagesstätte

hat eine fast 100-jährige Geschichte in Wippra

http://www.wippra-harz.de/Kindergarten/index.htm



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