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Pflanzen & Tierwelt

Was wäre Wippra ohne Wald! Er bedingt die Schönheit und den Reiz der Gegend und schließt den Ort von allen Seiten ein.

Wir finden Hoch-, Mittel- und Niederwald. Der Hochwald nimmt die größte Fläche ein. Laub- und Nadelwald wechseln oft miteinander ab. In den Laubwäldern sind Rotbuche, Hainbuche, Eiche, Birke, Erle, Esche, Ahorn und Hasel, bei den Nadelhölzern Fichte, Kiefer, Lärche, Weymouthskiefer und Edeltanne vertreten. Die größte Ausdehnung nehmen Buchen- und Fichtenwald ein. Buchen und Fichten wachsen in großen zusammenhängenden Gebieten, in denen die übrigen Holzarten teils verstreut und in minder großen Gruppen auftreten.

Gerade die Mischung von Laub- und Nadelwald gibt der Gegend um Wippra einen eigentümlichen Reiz. Als floristische Kostbarkeit, die im Frühjahr im Landschaftsbild positiv wirkt, ist die Vogelkirsche mit ihrer weißen Blütenpracht zu bestaunen. Auch im Herbst, wenn sich die Wälder färben und das Laubkleid alle Farben vom leuchtenden Gelb bis zum sattesten Rot und Braun durchläuft, ist der Anblick eigenartig schön. Die im Laubwald zerstreut stehenden Tannen erhöhen die Pracht unserer Wald- und Gebirgslandschaft.


Reich und mannigfaltig ist die Flora des Waldbodens. Kreuzkraut, Weidenröschen, Fingerhut, Maiblume, Einbeere, Habichtskraut, geflecktes Knabenkraut, Tausendgüldenkraut, Ginster, die nickende Glockenblume und alle die vielen Arten von Blumen im Wald und auf Wiesen wechseln in reicher Folge ab. In den lichtdurchfluteten Buchenbeständen ist der Boden vom Weiß der Buschwindröschen und vom zarten Grün des Sauerklees überzogen. An fruchtbaren Stellen wächst der Waldmeister. Weite Strecken bedeckt das zierliche Farnkraut mit seinen langen Wedeln.

Heidekraut und Moose verschiedener Arten überwuchern den Waldboden. Die köstliche Walderdbeere und die aromatische Himbeere laden zum Schmause ein. Besonders im Herbst finden wir auf dem Waldboden zahlreiche Kolonien von essbaren und giftigen Pilzen. Der Pilzsammler stößt auf viele Stellen, an denen er reichlich Ernte halten kann.

In den weit ausgedehnten Wäldern hat sich ein reiches Tierleben entwickelt.

Majestätisch schreitet der Rothirsch mit seiner stolzen Kopfzier durch den Wald. Im Herbst hallen die Berge des Wippertales nach dem Sinken der Sonne von seinem orgelnden, weitschallenden Brunftschrei wider.

Still und scheu äugt das anmutige Reh aus dem Dickicht, überall sichernd, ob Gefahr im Anzuge ist.

Häufig, meist in Rotten bricht das Schwarzwild durch das Gatter, um auf den anliegenden Feldern nach Nahrung zu wühlen.

An Raubwild trifft man den Fuchs. In Steinbrüchen und auf Geröllhalden sind Steinmarder, Iltis, großes und kleines Wiesel zu Hause. In den Baumkronen trägt das Eichhörnchen zur Belebung des Waldes bei.

Das Auge erfreut sich an den Flugkünsten der hoch am Himmel schwebenden Bussarde, Habichte, Sperber und Milane. Die im Walde gefundenen Federreste geschlagener Vögel lassen auf die Anwesenheit der Greifen schließen. An kranken und trockenen Bäumen hören wir die Zimmerleute des Walde, den Schwarz-, Grün- oder Buntspecht. Die Eichel- und Nusshäher sind die Warner. Zahlreich ist die Schar der Singvögel.

Wer Glück hat, kann auch auf die vereinzelt vorkommenden Wildkatzen, Mufflons, Schwarzstörche und Feuersalamander treffen.

Reich ist das Heer der Insekten. Die zerstörende Arbeit des Fichtenborkenkäfers führte nach Ende des 2. Weltkrieges zur Vernichtung fast des gesamten Fichtenbestandes.

Hauptsächlich an den nach Süden zu gelegenen Waldrändern fallen die hohen Burgen der Waldameisen auf, die emsig hin und her laufen und die Gesundheitspolizei des Waldes bilden.

Während im klaren und sauerstoffreichen Wasser der Wipper die Bachforellen sich tummeln, haben in der Talsperre vornehmlich Karpfen, Hechte, Regenbogenforellen und Aale ihren Lebensraum.


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